Mittwoch, 25. Mai 2016

Schottland, das Königshaus und ein Mord!

Kate Forsyth



In diesem Buch geht es Rhiannon, die nach dem Mord an einem Thronfolger gefangen genommen wird und in den Palast zum Righ gebracht werden soll. Dort angekommen, findet sich Rhiannon im Gefängnis wieder, wo sie bemerken muss, dass dieser Umstand ihre Freundschaft zu den Höflingen auf eine harte Probe stellt. Ebenso die Liebe zu Lewen, der Knappe des Righ stellt sich als gefährdet heraus, da die Adlige Olywnne, die seit Kindestagen für Lewen schwärmt, als Hexe, nun auch selbst ihr Glück in die Hand nehmen will...

Zum Anfang sei gesagt, dass ich nun einfach mit dem zweiten Band gestartet habe, da mir erst zu spät aufgefallen ist, dass es sich um diesen und nicht um den ersten handelte... Somit fiel es mir zuerst mehr als schwer die Handlung nachvollziehen zu können.

Zu Beginn des Buches findet man sich in einer Welt wieder, die der Fantasie entsprungen ist und Magie nicht unmöglich ist, jedoch in Anlehung zu Schottland steht. Dies äußert sich zum Beispiel in der Kleidung der Personen mit einem Plaid.

Die Personen sind zum Großteil vom Königshof und dem regierendem Righ unterworfen, jedoch steht nun bald die Hochzeit seines Sohnes mit einer Tochter eines ehemals verfeindeten Clans an, um den Frieden zu besiegeln.

Insgesamt geht es um Rhiannon, die kläglich versucht ihre Unschuld zu beweisen und aus dem Gefängnis zu entfliehen. Die eine Hälfte ihrer neu gewonnen Freunde versucht ihr zu helfen und die andere Hälfte wendet sich nach ihrer Einweisung ins Gefängnis von ihr ab, da sie als Schwerstverbrecherin gehalten wird und eine Hinrichtung nicht ausgeschlossen wird. Um diesen Handlungsstrang windet sich nun immer mehr Verschwörungen gegen den Righ und eben die genannte Liebesgeschichte des Thronfolgers.



Ich muss sagen, dass ich mich nicht richtig mit dem Buch anfreunden konnte. Vielleicht lag es daran, dass ich nun mit dem zweiten Tel begann oder an anderen Dingen. Aber für mich blieb die gesamte Welt und Konstellation/Ständegesellschaft der Charaktere sehr undurchsichtig, da vielem ganz neue Namen gegeben wurden und somit unklar war worum es sich handelte. Ebenso war die Protagonistin von Beginn an leider etwas unsympathisch. Dies lag wohl wahrscheinlich an ihrer Herkunft von den "Wilden", aber für markierte sie immer einmal zu viel ihr Revier, handelte sehr egoistisch und uneinsichtig.
Zum Ende hin wechselte die Erzählperspektive immer mehr und mehr zum Righ persönlich und Olywnne, die ebenfalls sehr egoistisch handelt, was meiner Meinung dazu führte, dass ein Großteil des Buches zum Ende hin nicht mehr zielführend für Rhiannon an sich war. Was mich dazu bringt, dass für mich teilweise das Buch zu weit ausholte und aus diesem Grund einige "Durststellen" mit sich brachte.
Somit würde ich das Buch abschließend als einen Mix aus dem Bereich "Game of Thrones" und "Outlander" nennen, der teilweise gelungen ist. Für Menschen, die so oder so sehr gerne Fantasy lesen, gut weiter zu empfehlen, mit dem Hinweis darauf, eventuell den ersten Band zuerst zu lesen.

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Vielen Dank an die Verlagsgruppe - Randomhouse für dieses Rezensionsexemplar.



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