Samstag, 21. Mai 2016

Kampf der Königreiche

Morgan Rhodes 




Cleo, Magnus und Jonas leben in drei verschiedenen Königreichen in denen die Magie immer mehr in den Hintergrund zu rücken scheint. In dieser Welt zieht das florierende Limeros im Reichtum immer mehr neidische Blicke von dem vom Blutkönig regiertem Auranos und dem von einem angeblichen Gott regierte armselige Paelsia auf sich. Um wieder ein Gleichgewicht herstellen zu können, wird sich an die Legende der Essenzen erinnert, die dem Besitzer die Macht über die Elemente zu sichern.

Die Geschichte von den zerbrechenden Königreichen fesselte mich von der ersten Sekunde. Nachdem ich mit Sorgen von einem Game of Thrones Verschnitt herantrat, überraschte mich dieses Buch mit voller Breitseite. Zwischen Intrigen, Macht und ihren eigenen Gefühlen müssen sich die Protagonsiten zurechtfinden und ihren eigenen Weg gehen, der über kurz oder lang doch auf den Königsposten hinauszulaufen scheint. Für keinen Moment konnte ich voraussehen, was passierte und auch die Konstellation der Personen änderte sich von zu Seite. Die Handlung wurde immer weiter voran getragen und endete in einem lauten Knall. Als wären die geheimen Machenschaften der einzelnen Königreiche nicht schon genug, sichert das Finale das letzte bisschen Aufmerksamkeit. 

Cleo, die von Aussenstehenden meist nur als Mädchen gesehen wird, das alles bekommt als Tochter des Königs von Limeros, versucht alles ihr mögliche zu tun, um das Leben ihrer Schwester zu retten. 

Magnus lebt als Sohn des Blutkönigs, der mit Gewalt sich den Großteil an Macht zusichert. Als Thronfolger von diesem und seinen verbotenen Gefühlen gegenüber scheint er immer mehr zu einem Stein zu transformieren und tritt meist sehr kontrolliert ohne eine Funken Gewissens oder Menschlichkeit auf. 

Jonas hegt seit dem Mord an seinem Bruder als ärmlicher Weinhändler in Paelsia größte Rachegedanken. Diese formen sich immer mehr und mehr zu dem Plan, den rebellischen Gedanken des Bruders gegen die momentane Stellung der Königreiche weiterzuführen. Als einer der Wenigen scheint er mit der Zeit zu beginnen, die Machenschaften der Einzelnen zu hinterfragen und zu ergründen.



Somit kreierte Morgan Rhodes sehr unterschiedliche Protagonisten, die sich mit der Zeit jedoch anzunähern scheinen. Doch auch in den Nebencharakter dominieren starke Persönlichkeiten, die maßgeblich Einfluss auf die Handlung nehmen. 

Allgemein sind die Kapitel des Besuches in die verschiedenen Königreiche unterteilt, sodass nicht nur ein Charakter beleuchtet wird, sondern auch die Situation der anderen aufgezeigt wird. 

Abschließend ist also zu sagen, dass es sich hierbei um einen sehr gelungenen Auftakt einer Fantasy-Reihe handelt, die nicht nur mit einer brillianten Handlung überzeugen kann, sondern auch mit einer Palette an faszinierenden Charakteren. Als Leser wird man geradezu in die Seiten hineingezogen und auch das Ende, lässt einen sofort nach dem Folgeband trachten.

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Vielen Dank an die Randomhouse - Verlagsgruppe für dieses Rezensionsexemplar!





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