Donnerstag, 3. März 2016

Mord erbbar?

Infernale
Sophie Jordan

Infernale

Produktinformation
Artikelnummer: 978-3-7855-8167-4
Hardcover: 384 Seiten

Worum geht's?
Wie war's?

Die Anzahl der Gewalttaten in Amerika steigt. Doch man hatte nun eine Fährte aufgenommen, da der Großteil der Attentäter ein gewisses Gen in sich trägt, dass die Menschen aggressiv werden lässt.
Von einem auf den anderen Tag erfährt auch Davy, dass sie einer der Betroffenen ist und muss die Schule wechseln und findet sich im Keller mit fünf anderen Schülern wieder. Doch nicht nur das. Auch ihre Freunde sagen sich von ihr los und sie scheint alleine dazustehen.
Ihre Lage soll sich jedoch ändern. Nach einem weiteren Amoklauf von Genträgern in der Umgebung wird sie Teil von einem Spezialprogramm für Hochbegabte, dass ein Licht am Ende des dunklen Tunnels darstellen soll... Letztendlich stellt sich jedoch die Frage, ob sie tatsächlich zu der Mörderin wird für die sie alle halten.

Zu Beginn fand ich den Verlauf der Geschichte eher platt und die ersten 100 Seiten zogen sich für mich. Nach dem ersten Liebesschwur ihres Freundes scheint alles vorbei und ihre Freunde sagen sich von ihr los, da sie durch die Offenbarung ihres "Killergens" zum gefährlichem Neuen mutiert.
Doch im Verlauf der Geschichte fesselte mich vor allem der Charakter von Davy, da sie anstatt wie gedacht eher "feminin" reagieren würde, sich gegen ihre Einteilung widersetzt und ihren eigenen Weg geht.
Auch das Cover sprach mich sofort an. Zwar ist die Zeichnung am Hals nicht ganz Buch getreu, aber mich überzeugt es vor allem durch seine Schlichtheit und die Farbwahl.
 Nicht nur das, sondern auch die Idee hinter dem Roman ist momentan gar nicht so abwegig, wenn man auf die Anzahl der Gewaltdelikte heutzutage sieht. Überall lauern Gefahren und man kann sich nicht mehr sicher sein, ob es überhaupt einen Ausweg gibt.
Ebenfalls stellt sich die Frage inwiefern unsere DNA unsere Entscheidungen und Handlungen beeinflusst.
Schlussendlich entwickelte sich das Buch also eindeutig zum besseren und ich muss zugeben, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte.

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